WAYTOYOU- Blog Beitrag 1/ 15.12.24:
Morgenroutinen
Der Morgen macht den Unterschied -
ja aber wie soll ich das nur schaffen?
Den Morgen ganz bewusst starten. Früher aufstehen, um Zeit zu haben und im Tag anzukommen. Warmes Zitronenwasser, Journaling, spazieren gehen oder Yoga, Meditation, Visualisieren, Intentionen setzen, lesen, Dabkbarkeit, oder oder oder - Morgenroutinen können sehr individuell sein und haben meist jeden Tag den gleichen Ablauf. Sie sind für viele positive Effekte bekannt. Denn man richtet seine Aufmerksamkeit auf die Ziele die man in seinem Leben erreichen will, auf die vielen positiven Dinge die bereits da sind, die großen und kleinen Erfolge die bereits geschafft sind, auf seinen Körper und kommt dadurch in eine ganz andere Energie.
Robin Sharma hatte mit seinem Buch der 5 a.m. Club (aus 2018) einen riesigen Erfolg. In seiner Methode teilt er eine Stunde am Morgen (von 5-6 Uhr) in 3x 20 Minuten die er mit 1. Sport 2. Reflektieren und Fokussieren und 3. Weiterbilden nutzt. Nach dieser Stunde kann der Alltag beginnen und man ist gewappnet für einen neuen Tag. Langfristig führt dieser bewusste Start in den Morgen zu mehr Erfolg und einem glücklicheren Leben, so verheißt es das Buch.
Wow - das klingt ja super! Warum machen wir das nicht alle? Wäre toll, wenn man das so einfach einführen könnte. Aber in der Realität scheitern leider viele an der Umsetzung.
Wie schaffe ich es, solche Routinen zu etablieren?
Was, wenn ich einfach zu müde bin um aus den Federn zu kommen? Ich brauch doch meinen Schlaf. Was wenn ich kleine Kinder habe, die um diese Zeit mit mir schon wach sind? Und wenn ich es dann doch aus dem Bett schaffe, hat es überhaupt einen Effekt? Lohnt sich das ganze?
Das sind Fragen und Zweifel, die bei vielen aufkommen.
Aus meiner Erfahrung aus knapp 5 Jahren Morgenroutine kann ich Euch sagen - ja es lohnt sich! Es macht einen wirklich spürbaren positiven Unterschied, wie man in den Tag geht. Denn diese "goldene Stunde" aktiviert meinen Körper und gibt mir die Möglichkeit mich mit mir selbst zu verbinden und meinen Gedanken Raum zu geben. Wo will ich wirklich hin, was sind meine Ziele, wie möchte ich den heutigen Tag leben? Sie ist meine feste Basis, auch wenn der Tag noch so anstrengend oder schwierig wird, ich kann mich besser darauf ausrichten.
Wie starten viele Menschen in den Morgen? Der erste Blick fällt ins Handy, WhatsApp-Nachrichten checken, auf Sozial Media den neusten Content lesen oder noch schlimmer - die Tageszeitung lesen, die voll ist von negativen Schlagzeilen.
Es sind nicht unsere Gedanken denen wir Raum geben, sondern Einflüsse von außen, die oft geprägt sind von Negativität, von Mangel oder uns daran erinnern was noch alles zu tun ist. Wir richten unseren Tag gleich am Morgen nach diesen Dingen aus. Natürlich sind diese Nachrichten wichtig und dürfen gelesen werden - doch wäre das vielleicht auch ein bisschen später am Tag möglich?
Ich habe meine persönliche Morgenroutine nun seit fast 5 Jahren und zugegeben, war ich davor kein Morgenmensch. Schon gar nicht mehr, als ich dann Mutter zweier kleiner Kinder war und nachts mehrmals aufstehen musste. Jede Minute schlaf war heilig. Doch ich suchte die Veränderung, denn mein Tag war weitestgehend fremdbestimmt und ich hatte öfter den Eindruck in einem Hamsterrad zu laufen ohne größeres Ziel in meinem Leben. Also versuchte ich es.
Der Anfang war wirklich nicht leicht, meine Kinder waren 2 und 5, mein Mann meist auswärts unterwegs, oft gab es viele Gründe die Morgenroutine einfach ausfallen zu lassen.
Doch ich blieb dran und irgendwann nach ein paar Monaten merkte ich die konstanten positiven Veränderungen. Wenn man den Unterschied spürt, will man nicht mehr damit aufhören. Es ist ein fester Bestandteil meines Lebens geworden.
Natürlich gibt es Tage, an denen ich mal nicht dazu komme, die einfach anders beginnen. Im Urlaub oder bei Krankheit etc. Doch auch das darf sein. Denn ich weiß ich kann am nächsten Tag einfach wieder damit weitermachen.
Es muss nicht gleich zu Beginn eine ganze Stunde sein die man eher aufsteht. Man kann mit 20 Minuten beginnen, und es dann nach und nach steigern.
Ein Schlüssel ist sicherlich, seinen eigenen Weg zu finden und nicht zu verbissen an die Sache ran zu gehen. Wenn von den 4 Dingen die ich mir jeden Morgen vornehme nur zwei an diesem Morgen Zeit haben - so what? - feiere dich für diese Zwei Dinge!! Und Morgen ist wieder ein neuer Morgen.
Immer Up to Date?
Du willst keinen neuen Beitrag verpassen? Dann melde Dich gerne für meinen Newsletter an.
Einmal im Monat sende ich Dir die aktuellsten Beiträge und News per Mail zu.